Telc Prüfung C1
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Lesen Teil 1 6 questions
Dieser Teil trainiert gezielt prüfungsnahe Sprachkompetenzen auf B2-Niveau.
Im Mittelpunkt stehen Textverständnis, präzise Auswahl und eine sichere Bearbeitung der Aufgabenstellung.
Welche Überschrift passt zu welchem Abschnitt?
- Layla argumentiert, dass die Bewahrung indigener Sprachen nicht nur ein Akt der kulturellen Nostalgie ist, sondern eine essenzielle Voraussetzung für den Erhalt spezifischer Wissenssysteme darstellt. Durch die Verdrängung lokaler Idiome droht ein irreversibler Verlust an epistemischer Vielfalt, der weit über die bloße Kommunikation hinausgeht. Die strukturelle Unterordnung dieser Sprachen unter dominante Weltsprachen führt zu einer schleichenden Entfremdung der Sprecher von ihrem kulturellen Erbe.
- In der aktuellen Debatte betont Kenji, dass die Implementierung einer inklusiven Sprachpolitik in staatlichen Institutionen zwingend erforderlich ist, um die Partizipation marginalisierter Gruppen zu gewährleisten. Eine restriktive Normierung der Sprache fungiert oft als exkludierender Mechanismus, der den Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen erschwert. Daher muss eine moderne Sprachpolitik die Anerke ung sprachlicher Varietäten als demokratisches Grundrecht verankern.
- Die psychologische Forschung belegt eindrücklich, dass die Muttersprache als primäres Vehikel der Identitätskonstruktion fungiert. Für Individuen wie Layla, die in einem multilingualen Kontext aufgewachsen sind, stellt die Sprache ein emotionales Ankerzentrum dar, das die Wahrnehmung der eigenen Biografie maßgeblich prägt. Der Verlust der Erstsprache wird daher häufig als eine tiefgreifende Identitätskrise wahrgenommen, die das Selbstwertgefühl destabilisieren ka .
- Die zunehmende Standardisierung durch digitale Plattformen führt paradoxerweise zu einer Homogenisierung, die regionale Dialekte in den Hintergrund drängt. Während Kenji die Effizienz globaler Kommunikation hervorhebt, warnen Linguisten vor einer Verarmung des sprachlichen Ausdrucks. Die digitale Interaktion erfordert eine Anpassung an Algorithmen, die selten die Nuancen lokaler Sprachformen berücksichtigen, was eine schleichende Nivellierung zur Folge hat.
- Die Integration von Schülern mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen stellt das Bildungssystem vor komplexe Herausforderungen. Es gilt, die Balance zwischen der Vermittlung der nationalen Standardsprache und der Wertschätzung der Herkunftssprachen zu finden. Layla plädiert hierbei für einen plurilingualen Ansatz, der die vorhandenen Sprachke tnisse als Ressource begreift, anstatt sie als Defizit zu betrachten, um so die Bildungsgerechtigkeit zu fördern.
- Sprachpolitik wird häufig als Mittel zur nationalen Identitätsstiftung missbraucht, indem eine einzige Sprache als exklusives Symbol der Zugehörigkeit definiert wird. Diese ideologische Aufladung führt dazu, dass sprachliche Abweichungen als Bedrohung der nationalen Einheit wahrgenommen werden. Kenji analysiert, wie durch solche Narrative soziale Spa ungen erzeugt werden, um politische Agenden zu legitimieren, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt langfristig gefährden.
Quick FAQ
Dieser Abschnitt gehört zum Modelltest und orientiert sich an typischen telc-Aufgaben auf C1-Niveau.
Lesen oder hören Sie zunächst mit klarem Fokus auf die Aufgabenstellung und gleichen Sie Ihre Entscheidung immer mit dem Material ab.
Geprüft werden aufgabengerechtes Verstehen, sprachliche Präzision und die Fähigkeit, relevante Informationen sicher zu erkennen.
Lesen Teil 2 6 questions
Dieser Teil trainiert gezielt prüfungsnahe Sprachkompetenzen auf B2-Niveau.
Im Mittelpunkt stehen Textverständnis, präzise Auswahl und eine sichere Bearbeitung der Aufgabenstellung.
Lesen Sie den Text. Welche Antwort (a–d) ist richtig?
Die Debatte um die Rolle der Sprache in einer globalisierten Gesellschaft hat in den letzten Jahren eine neue Dringlichkeit erfahren. Layla, eine renommierte Soziolinguistin, vertritt die These, dass Sprache weit mehr als ein bloßes Kommunikationsinstrument ist; sie fungiert als konstitutives Element kultureller Identität. In einer Welt, die zunehmend von transnationalen Migrationsbewegungen geprägt ist, stehen staatliche Sprachpolitiken vor der Herausforderung, sowohl die Kohäsion der Gesellschaft zu wahren als auch die Diversität der Individuen zu respektieren. Kenji, ein Experte für Bildungspolitik, ergänzt, dass die einseitige Fokussierung auf die Beherrschung einer nationalen Standardsprache oft zu einer Marginalisierung jener führt, deren Erstsprache nicht der dominanten Norm entspricht. Diese strukturelle Benachteiligung manifestiert sich besonders im akademischen Kontext, wo sprachliche Nuancen über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden kö
en. Die Spa
ung zwischen der Notwendigkeit einer lingua franca für den sozialen Aufstieg und dem Bedürfnis nach kultureller Selbstbehauptung ist ein zentrales Spa
ungsfeld moderner Demokratien. Kritiker einer zu liberalen Sprachpolitik argumentieren hingegen, dass ein zu starker Fokus auf sprachliche Vielfalt die gesellschaftliche Integration gefährden kö
te. Sie befürchten, dass die Fragmentierung in sprachliche Subkulturen den gesellschaftlichen Konsens untergräbt. Layla entgegnet diesem Argument, dass Integration nicht durch Assimilation, sondern durch die Anerke
ung von Mehrsprachigkeit als intellektuelles und soziales Kapital gelingen ka
. Die empirische Forschung zeigt, dass bilinguale Individuen oft über eine höhere kognitive Flexibilität verfügen, was sie für den modernen Arbeitsmarkt besonders qualifiziert. De
och bleibt die politische Umsetzung dieser Erke
tnisse zäh. Oftmals werden Sprachprogramme lediglich als Instrumente der Kontrolle und nicht der Förderung eingesetzt. Ein Paradigmenwechsel scheint unumgänglich: Weg von einer defizitorientierten Betrachtung hin zu einer wertschätzenden Integration, die die sprachliche Biografie jedes Einzelnen als Bereicherung begreift. Nur durch eine solche Transformation ka
die Sprache ihre Funktion als Brücke zwischen den Kulturen erfüllen, anstatt als Barriere zu wirken. Die Zukunft der Sprachpolitik wird somit maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die Balance zwischen dem Erhalt des kulturellen Erbes und der Teilhabe an einer globalisierten Wissensgesellschaft zu finden. Dabei ist die Rolle der Bildungsinstitutionen als Orte der sprachlichen Vermittlung und Wertschätzung von entscheidender Bedeutung. Es bedarf einer kritischen Reflexion über die Machtstrukturen, die in der Sprache selbst eingeschrieben sind, um eine wirklich inklusive Gesellschaft zu gestalten, in der Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern als Motor für I
ovation und gesellschaftlichen Fortschritt verstanden wird.
-
Welche zentrale These vertritt Layla bezüglich der Sprache?
- Sprache ist primär ein Werkzeug für den wirtschaftlichen Erfolg.
- Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität und weit mehr als nur Kommunikation.
- Sprache sollte staatlich streng normiert werden, um die Einheit zu wahren.
- Sprache verliert in einer globalisierten Welt zunehmend an Bedeutung.
-
Was kritisiert Kenji an der aktuellen Bildungspolitik?
- Die Förderung von Fremdsprachen ist zu intensiv.
- Die einseitige Fixierung auf die Standardsprache führt zur Ausgrenzung.
- Es gibt zu wenig Unterricht in der Muttersprache.
- Die Schüler lernen zu wenig über die Geschichte der Sprache.
-
Welches Argument führen Kritiker einer liberalen Sprachpolitik an?
- Sie befürchten eine Überlastung der Lehrkräfte.
- Sie halten Mehrsprachigkeit für kognitiv überfordernd.
- Sie fürchten eine Fragmentierung der Gesellschaft durch sprachliche Subkulturen.
- Sie argumentieren, dass Sprachen zu schnell aussterben.
-
Wie bewertet Layla die Auswirkungen von Mehrsprachigkeit?
- Als eine Gefahr für die nationale Sicherheit.
- Als eine rein private Angelegenheit ohne gesellschaftliche Relevanz.
- Als eine Belastung für die kognitive Entwicklung.
- Als ein wertvolles soziales und intellektuelles Kapital.
-
Was ist laut Text für eine gelungene Integration notwendig?
- Ein Paradigmenwechsel hin zur Wertschätzung der sprachlichen Biografie.
- Eine strikte Assimilation an die dominante Kultur.
- Die Abschaffung aller nationalen Standardsprachen.
- Eine Reduzierung der sprachlichen Vielfalt im öffentlichen Raum.
-
Welche Rolle spielen Bildungsinstitutionen laut dem Autor?
- Sie sind Orte der reinen Wissensvermittlung ohne sozialen Auftrag.
- Sie sind entscheidend für die Vermittlung und Wertschätzung von Sprache.
- Sie sollten sich aus der Sprachpolitik heraushalten.
- Sie sind primär für die Kontrolle der Sprachke tnisse zuständig.
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Lesen Teil 3 8 questions
Dieser Teil trainiert gezielt prüfungsnahe Sprachkompetenzen auf B2-Niveau.
Im Mittelpunkt stehen Textverständnis, präzise Auswahl und eine sichere Bearbeitung der Aufgabenstellung.
Welcher Text (A–F) passt zu welcher Aussage?
- A: Soziolinguistische Perspektive — Sprache ist ein lebendiger Organismus, der sich stetig wandelt. Layla betont, dass soziale Schichtung und Sprachgebrauch untre bar miteinander verbunden sind. Wer die Standardsprache beherrscht, besitzt ein mächtiges Werkzeug für den sozialen Aufstieg, läuft jedoch Gefahr, die eigene kulturelle Wurzel zu kappen.
- B: Bildungspolitische Analyse — Kenji fordert eine Reform der Lehrpläne. Es ist nicht länger tragbar, dass Schüler aufgrund ihrer Herkunftssprache im Bildungssystem benachteiligt werden. Eine inklusive Pädagogik muss die Mehrsprachigkeit als Ressource begreifen und aktiv in den Unterricht integrieren, um Chancengleichheit zu gewährleisten.
- C: Kulturelle Identität — Die Verbindung zwischen Sprache und Heimat ist tiefgreifend. We eine Sprache verschwindet, geht ein spezifisches Weltbild verloren. Layla mahnt, dass wir den Schutz bedrohter Sprachen als globale Verantwortung begreifen müssen, um die kulturelle Vielfalt der Menschheit zu bewahren.
- D: Digitale Kommunikation — Das Internet hat die Art und Weise, wie wir Sprache nutzen, revolutioniert. Kenji beobachtet, dass die digitale Kommunikation zu einer neuen Form der Sprachökonomie führt. Komplexität wird zugunsten von Schnelligkeit reduziert, was langfristig die Ausdrucksfähigkeit der Nutzer beeinflussen kö te.
- E: Politische Instrumentalisierung — Sprache wird oft als politisches Schlachtfeld genutzt. Indem man bestimmte Begriffe besetzt oder ausschließt, versucht man, die öffentliche Meinung zu steuern. Layla warnt vor der Gefahr, dass Sprache dazu dient, soziale Gräben zu vertiefen, anstatt den Dialog zu fördern.
- F: Kognitive Aspekte — Bilingualismus ist ein kognitiver Vorteil. Studien belegen, dass das Gehirn von Mehrsprachigen flexibler auf komplexe Anforderungen reagiert. Kenji plädiert daher für eine frühe Förderung von Fremdsprachen, um die geistige Leistungsfähigkeit der nächsten Generation zu stärken.
- Es wird davor gewarnt, dass Sprache zur Spaltung der Gesellschaft instrumentalisiert wird.
- Die kognitiven Vorteile von Mehrsprachigkeit werden hervorgehoben.
- Es wird gefordert, dass Schulen die Mehrsprachigkeit als Chance begreifen.
- Der Verlust einer Sprache bedeutet den Verlust eines Weltbildes.
- Die digitale Welt führt zu einer Vereinfachung der Sprache.
- Die Beherrschung der Standardsprache ist ein Werkzeug für den sozialen Aufstieg.
- Sprachliche Manipulation dient der Steuerung der öffentlichen Meinung.
- Mehrsprachigkeit fördert die geistige Flexibilität.
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Sprachbausteine Teil 1 12 questions
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Wählen Sie die richtige Antwort (a, b, c oder d).
Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft grundlegend transformiert. (21)___ der technologische Fortschritt viele Prozesse effizienter gestaltet, (22)___ er auch neue soziale Herausforderungen. (23)___ der Arbeitsmarkt sich durch Automatisierung verändert, (24)___ viele Menschen eine Verunsicherung hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft. (25)___ ist es essenziell, dass lebenslanges Lernen (26)___ gefördert wird. (27)___ der schnellen Verbreitung digitaler Medien (28)___ sich auch die Art und Weise, wie wir kommunizieren. (29)___ soziale Netzwerke ermöglichen zwar eine globale Vernetzung, (30)___ bergen sie auch das Risiko der Filterblasenbildung. (31)___ müssen wir kritisch hinterfragen, (32)___ wir die digitale Transformation gestalten wollen.
-
Gap (21)
- Während
- Obwohl
- Indem
- Nachdem
-
Gap (22)
- schafft
- verursacht
- bewirkt
- erzeugt
-
Gap (23)
- Indem
- Während
- Nachdem
- Seitdem
-
Gap (24)
- entwickeln
- spüren
- zeigen
- bilden
-
Gap (25)
- Deshalb
- Jedoch
- De och
- Außerdem
-
Gap (26)
- stark
- intensiv
- massiv
- deutlich
-
Gap (27)
- Trotz
- Wegen
- Infolge
- Anstatt
-
Gap (28)
- ändert
- wandelt
- verschiebt
- entwickelt
-
Gap (29)
- Zwar
- Obwohl
- Während
- Indem
-
Gap (30)
- aber
- jedoch
- de och
- sondern
-
Gap (31)
- Deswegen
- Folglich
- Daher
- Trotzdem
-
Gap (32)
- wie
- dass
- ob
- worauf
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Sprachbausteine Teil 2 12 questions
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Welches Wort aus der Liste passt?
Die Arbeitswelt befindet sich in einem (33)___ Wandel. Durch die (34)___ von künstlicher Intelligenz werden viele (35)___ Tätigkeiten automatisiert. Dies erfordert von den Arbeitnehmern eine hohe (36)___ an Flexibilität. Es reicht nicht mehr aus, nur über (37)___ Fachwissen zu verfügen. Vielmehr gewi
en (38)___ Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit und kritisches Denken an (39)___. Unternehmen müssen in die (40)___ ihrer Mitarbeiter investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die (41)___ zwischen Mensch und Maschine wird zur (42)___ Herausforderung der Zukunft. Dabei darf die (43)___ des Menschen nicht aus dem Blick geraten. Eine (44)___ Gestaltung der digitalen Arbeitswelt ist daher unerlässlich.
- Gap (33)
- Gap (34)
- Gap (35)
- Gap (36)
- Gap (37)
- Gap (38)
- Gap (39)
- Gap (40)
- Gap (41)
- Gap (42)
- Gap (43)
- Gap (44)
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Hören Teil 1 8 questions
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Richtig oder falsch?
Sehr geehrte Damen und Herren, heute möchte ich über die soziopolitische Dimension von Sprache sprechen. Layla hat in ihren jüngsten Studien nachgewiesen, dass Sprachpolitik keineswegs neutral ist. Vielmehr ist sie ein Instrument der Machtausübung. We
wir über die Förderung einer Sprache sprechen, müssen wir uns fragen, wer davon profitiert. Kenji hat in seinem Kommentar dazu angemerkt, dass die Standardisierung oft auf Kosten von Minderheiten geht. Wir beobachten weltweit, wie durch die Dominanz einer Weltsprache lokale Kulturen marginalisiert werden. Dies führt zu einer Erosion des kulturellen Erbes. Die Forschung zeigt, dass eine inklusive Sprachpolitik, die Vielfalt als Chance begreift, nicht nur die soziale Kohäsion stärkt, sondern auch die kognitive Leistungsfähigkeit der Gesellschaft erhöht. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Konzepte von Sprache und Identität kritisch hinterfragen und eine Politik verfolgen, die niemanden ausschließt.
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Sprachpolitik ist laut Layla ein neutrales Instrument.
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Kenji kritisiert die Auswirkungen der Standardisierung.
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Die Dominanz einer Weltsprache stärkt lokale Kulturen.
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Inklusive Sprachpolitik ka
die soziale Kohäsion stärken.
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Die Forschung belegt negative kognitive Effekte durch Vielfalt.
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Der Vortrag plädiert für eine kritische Reflexion von Sprachkonzepten.
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Sprachpolitik hat laut dem Vortrag keine Auswirkungen auf die Identität.
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Die Förderung von Minderheitensprachen wird als unwichtig erachtet.
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Quick FAQ
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Geprüft werden aufgabengerechtes Verstehen, sprachliche Präzision und die Fähigkeit, relevante Informationen sicher zu erkennen.
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Dieser Teil trainiert gezielt prüfungsnahe Sprachkompetenzen auf B2-Niveau.
Im Mittelpunkt stehen Textverständnis, präzise Auswahl und eine sichere Bearbeitung der Aufgabenstellung.
Wählen Sie die richtige Antwort.
Moderator: Guten Tag. Heute diskutieren wir über die Zukunft der Sprachpolitik. Layla, wie beurteilen Sie die aktuelle Situation? Layla: Es ist ein komplexes Feld. Wir sehen eine Spa
ung zwischen Globalisierung und dem Wunsch nach lokaler Identität. Moderator: Kenji, stimmen Sie dem zu? Kenji: Absolut. Die Herausforderung besteht darin, dass wir eine gemeinsame Sprache für den Austausch brauchen, aber die kulturelle Vielfalt nicht opfern dürfen. Layla: Genau, und Bildung ist hier der Schlüssel. Wir müssen Mehrsprachigkeit fördern. Kenji: Richtig, aber das erfordert auch eine Änderung der gesellschaftlichen Einstellung. Wir müssen Vielfalt als Reichtum begreifen. Moderator: Vielen Dank für diese spa
enden Einblicke.
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Was ist laut Layla das Hauptproblem?
- Die Globalisierung ist zu langsam.
- Die Spa ung zwischen Globalisierung und lokaler Identität.
- Es gibt zu viele Sprachen auf der Welt.
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Was betont Kenji als Herausforderung?
- Die Abschaffung aller Sprachen.
- Die Balance zwischen gemeinsamer Sprache und kultureller Vielfalt.
- Die Dominanz einer einzigen Sprache.
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Was ist laut Layla der Schlüssel zur Lösung?
- Strenge Gesetze.
- Die Förderung von Mehrsprachigkeit durch Bildung.
- Die Reduzierung der Einwanderung.
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Was fordert Kenji zusätzlich?
- Eine Änderung der gesellschaftlichen Einstellung.
- Mehr Geld für Sprachschulen.
- Die Einführung einer Weltsprache.
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Wie bewerten beide die Vielfalt?
- Als eine Bedrohung.
- Als einen Reichtum.
- Als ein notwendiges Übel.
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Was ist das Fazit der Diskussion?
- Sprachpolitik ist einfach.
- Sprachpolitik erfordert einen gesellschaftlichen Wandel.
- Sprachpolitik ist irrelevant.
Quick FAQ
Dieser Abschnitt gehört zum Modelltest und orientiert sich an typischen telc-Aufgaben auf C1-Niveau.
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Geprüft werden aufgabengerechtes Verstehen, sprachliche Präzision und die Fähigkeit, relevante Informationen sicher zu erkennen.
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Richtig oder falsch?
Ein besorgniserregender Trend zeichnet sich ab: Weltweit sterben Sprachen in einem beispiellosen Tempo aus. Experten schätzen, dass bis zum Ende des Jahrhunderts die Hälfte aller Sprachen verschwunden sein kö
te. Dieser Prozess ist nicht nur ein linguistisches Problem, sondern ein kulturelles Desaster. We
eine Sprache stirbt, geht ein einzigartiges Wissen über die Umwelt, Heilmethoden und soziale Strukturen verloren. Layla, eine führende Expertin, betont, dass wir den Schutz dieser Sprachen als eine Form des Kulturerbes begreifen müssen. Kenji weist darauf hin, dass die digitale Welt diesen Prozess beschleunigen ka
, da sie bestimmte Sprachen bevorzugt. Es bedarf dringender politischer Maßnahmen, um die sprachliche Vielfalt zu erhalten. Bildungsprogramme, die auf die Stärkung lokaler Sprachen setzen, sind hierbei ein wichtiger Schritt. Die Zeit drängt, de
jeder verlorene Dialekt ist ein Stück Menschheitsgeschichte, das für immer verloren geht.
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Sprachen sterben derzeit in einem beispiellosen Tempo aus.
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Die Hälfte aller Sprachen kö
te bis zum Ende des Jahrhunderts verschwunden sein.
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Sprachverlust betrifft nur die Linguistik, nicht die Kultur.
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Mit einer Sprache geht auch spezifisches Wissen verloren.
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Layla hält den Schutz von Sprachen für unwichtig.
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Die digitale Welt ka
den Sprachverlust beschleunigen.
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Es gibt bereits ausreichende politische Maßnahmen zum Schutz der Sprachen.
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Bildungsprogramme für lokale Sprachen sind ein wichtiger Schritt.
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Schreiben Teil 1 0 questions
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Schreiben Sie einen Aufsatz. Mindestens 200 Wörter.
Statistik: 40% der Weltbevölkerung sprechen nur 8 Sprachen. Zitat Layla: 'Sprache ist das Haus des Seins.' Zitat Kenji: 'Eine gemeinsame Sprache ist die Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt.'
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Schreiben Sie einen formellen Brief oder eine E-Mail. Mindestens 150 Wörter.
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Halten Sie einen Kurzvortrag und nehmen Sie an einer Diskussion teil.
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